Archiv der Kategorie: Kultur

Julfest

*Nush Rauhros*

Am Julfestbaum die Lichter brennen

Kannst aus der Ferne ihn erkennen

Zimtstangen, Äpfel und Sterne

Sehen wir an ihm recht gerne.

Vor dem Fenster weiße Flocken,

hier drinnen ist es warm und trocken,

die Reichen verteilen an die Armen,

nicht mal ein Ork traut sich zu Gramen.

Freund und Familie sitzen am Feuer,

jedes Geschenk ob umsonst oder teuer,

erfreut und erwärmt das Herz,

Wichtelmütze auf Bilwiss? –Nur Scherz!

Der Julfest-Mann sitzt auf dem Sessel,

in der Küche brodelt der Wasserkessel,

bei Tee, Gebäck, Bier und heißem Wein,

wollen wir beisammen sein.

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Allen eine ruhige Zeit….

Julabend rückt uns entgegen,
er bringe Dir viel Glück und Segen

Frohe Feste sowie einsame Stunden

uns das Jahr ganze umrunden,

Wege zusammen und manche allein..

gegangen, um unser Land zu befreien.

Heute tropft kein Orkblut.

Niemand spürt Wut.

Denn nur einmal im ganzen Jahr,
riecht es so wunderbar.

Am Julbaum leuchten die Lichter,

ein Lächeln bringt er in viele Gesichter.

Die Freundschaft, die wir uns geben,

was wir gemeinsam erleben,
ist das Größte an Geschenken

an die die wir heut´ denken.


Musik und Spektakel

gaukler

theater

Da ich nicht zugegen war fragte ich via Taube einen mir bekannten Hobbit mir kurz zu Berichten was so geschehen sei. Für gewöhnlich bastel ich daraus dann einen Text. Diesmal ist die Nachricht so galant, dass ich sie so wie sie mich ereilte abdrucken werde:

Taube: „Also zur Gauklernacht, erst spielten von 18 bis 19 uhr die Mondbarden und später zusammen mit den Bunten Vögeln die Zuhörer warm. Dann begann das Theaterstück, wo es einige Darbietungen gab, darunter eine Hochseildarbietung von zwei bärtigen Musen, ein Dompteur mit einem Bären, Mibi mit einer Clownsaufführung was mit einem großen Applaus endete, dann noch eine Schantall auf ihrem Pony, Schackeline die zeigte was ihr Pony kann und zum Schluss die Agatha Putzfimmel die sich über den Dreck beschwerte. Nun folgten eine Reihe von Rätseln. Hoch her ging es zu einer bühne wo Schall und Rauch spielten, darauf folgte ein hobbitrennen und danach spielten noch die Bilberrys oder wie die heißen, dann gabs Feuerwerk und feddich.“

Muss mal wieder zugeben, dass ich wahrlich etwas verpasst habe und lieben Dank für die aufschlussreiche Taube!


Geschichten Gedichte und Musikusse

phartaphias

Michelbinge, Gasthaus Adler & Kind, gemütlich, von still bis wuselig, schön und spannend war es am letzten Mittwoch im Gasthaus in Michelbinge. Faroweis und Metaphia luden zu einem Abend mit Geschichten, Gedichten und Liedern ein, sodass so mancher zum schwitzen, träumen und schwelgen kam….

ScreenShot00236..selbst das Geheimnis der Kapelle „Notenzauber“ wurde ans Licht gebracht. Deren Klänge zauberten durch galanten Hüftschwung das famose Essen beinahe fort, jenes man sich an dem Abend nebenher einverleiben konnte. Die Texte von Mibi Wildbeere ließen die Herzen höher schlagen.

ScreenShot00231

Nach Einblicken in die Arbeit der Grenzer, der Erzählung einer langen Elbenreise, kleinen Märchen und Gechichten. Liedern über Rohan bis ins Auenland sind wir dann schlussendlich alle fort gezogen. Mit vielen Melodien auf den Lippen und Gedanken für tolle Träumereien.


Uaa..aahh.. ooooh.. iihhh …schön

Hobbingen, Wasserau im Gasthaus zum grünen Drachen ging es wie angekündigt gemütlich zu aber dennoch keinen Deut langweilig. Tulpeline empfing uns wie so oft im Schweinekostüm, aber ohne Ferkeleien die man unter der Maske nuscheln hätte vernehmen können. Sie legte die Maske dann doch ab und leitete durch einen schönen Abend der Geschichten, Gedichte und Lieder.

verbundgeschichten

Besonders schön fand ich Beunos neues Gedicht, drum hier einen Auszug zum weiter denken oder dem Erwecken der Neugierde:

‚Auf sonnenwarmem Schotterweg, zwischen Hobbingen und Wasserau,‘
’schritt ich eines schönen Sommertages, ich weiss es noch genau!‘
Da hört‘ ich’s unter meiner Sohle knirschen, ein wahrlich schauderhafter Ton,‘
‚rasch versuchte ich zurück zu pirschen, doch zu spät war alles schon!‘
*Beuno seufzt*
‚Unterm unbeschuhten Fusse, klebte mir ein übles Ding,‘

Nun heißt es nur noch Vorfreude auf den 4.11. zum Geschichtenabend in Michelbinge bei Metaphia und Faroweis.


Kitschige Liebesanekdoten – “Der Zwergdoktor” Teil II

Neben harten Schlägen, heißen Flammen hört man nun auch lautes Gestöhne aus feuchten dunklen Höhlen. Wie jede Woche werden mehr Bierfässer in die Bierhallen der Thorins Hallen geschleppt als andere Gasthäuser in einem Jahresabschnitt ausgeben. Nur ein Zwerg saß unbeeindruckt in einer Ecke und las etwas ganz besonderes. Der Zwergdoktor Teil Zwei ist endlich erschienen, ein Leichtpergament jenes seines Gleichen sucht, jedoch leider wohl vergriffen ist. Wir baten den netten Herren doch ein wenig daraus vor zu lesen, um unserer Leserschaft eine Probe zwergischer Literatur zukommen zu lassen.

  • Kapitel 17

In einer Bar abseits der Wege, in eine Höhle gehauen, sah man so wusste jeder die schönsten Frauen. Er tritt hinein, bestellte sich einen großen Humpen, bevor er sich umsah und eine Menge andere Zwerge an Tresen und Tischen im verrauchten Nebel erkennen konnte, bis sein Blick an etwas Rotem hängen blieb. Der kleine Zipfel bewegte sich schwingend auf einem Tisch. Leise polternd setzten sich seine Stiefel in Bewegung, um einen nahen Blick darauf zu erhaschen. Je näher er kam um so mehr verschwand seine Unterlippe nach unten, was sein Bart länger wirken und ihn attraktiver und langbärtiger erscheinen ließ als er war.

Um sie herum stand, saß und schlief bereits eine beachtliche Runde Trinkbegeisterte zwischen die er sich drängte. Oben auf der steinernen Tischplatte bewegte sich lasziv der kleine rote Zipfel im Kreis. Sein Blick blieb an dem Stoff hängen, der in seinem Ausmaß von einem guten Meter breite aber nur wenig Länge zauberhaft glitzernd in seinen Augen brannte. Nur langsam traute er sich den Blick nach unten schweifen zu lassen. Zwei weiße Keilerförmige Beine stemmten sich den Weg nach unten hinab, bis sie in enge Stiefel gepresst über den polierten Tisch glitten. Jeden Knubbel genießend folgte sein Blick an der nackten Haut wieder an der roten Fahne entlang nach oben. Der Nabel knapp überdeckt bot sich eine süße Rolle, die sich wie eine Marzipankugel in der Luft wälzte, bis die ersten Haare ihren Oberkörper verdeckten. Wie gerne hätte sie ihren Hals gesehen, als ihr Kopf sich schief legte, doch als dabei ihr Bart zur Seite schweifte und einen Teil der wollusten Brüste freigab schaffte er es nicht einmal seinen Kopf so weit in den Nacken zu legen, um ihr Gesicht in Augenschein zu nehmen. Ziemlich lange stand er wie gebannt in einer sich bewegenden, lauten und saufenden Menge, seine Lippen bereits trocken von der Luft beschloss er den Krug an zu setzen, was jedoch in Nackenlage kein einfaches Unterfangen war. Das kühle Bier floss seine Kehle hinunter und aufgrund der erregenden Aussicht ergoss es sich auch über sein Kinn hinweg, um ihn bis zu den Lenden tropfend zu benässen…

erzherz


Saruman -Mein Mampf- Braune Suppe

Aus der Sparte „Essen seit Generationen“ ist ausführlich ein legendäres Grundrezept übersetzt worden.

meinmampffeuer

Braune Suppe

  • Nimmst du Trog Wasser
  • Stellst du Feuer
  • Sammelst Gewürm wo findest
  • mehr Matsch dran mehr braun
  • immer rein lecker