Monatsarchiv: September 2015

Lümmel, welch` Unheil?

Hin und wieder bekommt man vom guten alten Breelandvolk noch etwas mit. So flanierte ein Vater mit seiner Tochter an den Ständen des Marktes vorbei, als die Kleine wohl den Moment nutzte, um ihren Vater etwas zu fragen was ihr längst schon auf der Zunge brannte:

„Vati, dürfte ich es wagen,

dich einmal etwas zu fragen?“

Der Alte nickt und lacht.

„Meinst du es sei unangebracht,

wenn in dunklen Augenblicken,

das Pech sich mit zwei Ungeschickten,

so ausweitet, dass unvorbereitet,

ein Mädchen in jugendlicher Blüte,

mit einem Jungen ohne Schweinsdarmtüte,..“

Der Alte wird rot und zieht sie in der Not,

vom Markt hinfort und fragt sie dort,

„Sag geschwind, von was spricht du, Kind?“

„Vom öffnen meiner Schenkel,

ich denk´ ich schenk dir einen Enkel.“

Antwortet sie noch ganz entzückt,

während dem Alten die Miene entrückt.

So wissen wir zumindest nachdem die Beiden sich haben verdrückt, dass das Breevolk wohl nicht vom Aussterben bedroht ist. Schon verrückt.

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Leute gibt´s, die gibt´s gar nicht

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Liebe Leser, wenn ihr Leute kennt, die merkwürdige Namen haben, so sendet uns eine Nachricht an die Redaktion.


Es tropft…

..bis auf weiteres wird das Wetter in Bree wohl wechselhaft bleiben.

(Serverdown am 30.9.)

Allerdings ist der Grund für das Regenwetter der letzten Tage eindeutig festgestellt worden. Selbsternannte Wetter-Kundige haben in Hasenknochen gelesen, dass ein Mädchen aus Bree ihre Suppe nicht aufgegessen habe. Die Eltern der kleinen B.ratze möchten sich an dieser Stelle vielmals für ihre inkonsequenten Erziehungsmethoden entschuldigen und bitten inständig darum die zahlreichen Beschwerden von Kindern aus dem Armenviertel ein zu stellen, die sich über die Suppe gefreut hätten.

guhl


Traueranzeige

ethunanzeige


Taler in Lindental lassen

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Kommuni..was?

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Mittelerde, das „Institut für Westron“, welche sich mit der Allgemeinsprache befasst hat festgestellt, dass die meisten Probleme daraus resultieren, dass wir ein Kommunikationsproblem haben. Zum einen existieren in Mittelerde eine Vielzahl von Sprachen. Über das Westron hinaus wird nicht nur Sindarin, Khûzdul, Orkisch und Rohirim gesprochen, sowie merkwürdige Dialekte und Jugendsprache, nein, viele Kreaturen sind gar nicht der Sprache mächtig. Da nützen manchmal auch keine braunen Kulleraugen, die dem Vieh signalisieren könnten man sei zum Anbeißen lecker. Der Bevölkerung wird geraten sich nicht nur ans Westron zu halten sondern auch auf ihre Gestik und Mimik bei der Kommunikation zu achten. „Manch freundlicher Wink oder gar kein Gezappel, wenn sich Wildbrät nähert könnte einige Auseinandersetzungen verhindern“, so meint der Vorsitzende des Instituts. Andere wiederum schwören auf die Sprache ihrer Klingen. Wir befragten einen alten Bekannten zu dem Thema.

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BBredaktion: Was meinen Sie als Kopfloser zum Thema Kommunikation?

Kopfloser Reiter: …..ffffffhhhh?

BBRedaktion: Meinen Sie auch, dass es im Krieg zu unnötigen Schwierigkeiten führt?

Kopfloser Reiter: ….hhhhhsss?

BBRedaktion: Man sagt, es seien die meisten Streitigkeiten zu beheben, wenn man sich mal an einen Tisch setzt und darüber vernünftig redet.

Kopfloser Reiter: ….!

BBRedaktion: Manchmal hilft es auch einfach zu versuchen sich freundlich zu begegnen. Wir haben Ihnen ein Probeexemplar mitgebracht und schenken es Ihnen gern. Die Redaktion hat die Maske selbst gebastelt.

Kopfloser Reiter: ……aaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhh!

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Kleine Galgen… weibchen

Bree; zur siebten Stunde fanden sich diverse Stadtwachen, die Angeklagte Hemathril Adbaron, sowie ein paar Zuschauer im Rathaus ein. Den Gerichtsvorstand bekleidete Richterin Mundruth Vorbeck. Eine geschlagene Viertelstunde verging, bis die Angeklagte schlussendlich von einem Wachmann hereingetragen wurde, um kurz darauf wegen unzumutbarem Benehmen wieder herausgeführt zu werden.

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Fräullein Idlin Weissensee konnte somit in Ruhe die Anklage seitens der Stadtwache vortragen:

Im März diesen Jahres gab Hemarthil Adbaron den Auftrag, den Schneidermeister Ethun Distelhaar in seinem Haus in Niederweih zu überfallen und ihn, sowie seine ganze Familie umzubringen. Seine Frau konnte mit dem Neugeborenen durch ein Fenster fliehen und Hilfe holen, so wurde der Schneider nur massiv verprügelt und starb nicht sofort. Er lag Tagelang auf Leben und Tod darnieder.

Im April entführten die Gefolgsleute der Angeklagten das Ehepaar Distelhaar und ließen sie nach einigen Tagen wieder frei. Die beiden wurden offenbar gefoltert.

Die Angeklagte gab im Mai einen Anschlag auf eine Stadtwache in Auftrag, die Wache wurde auf offener Straße in Bree niedergestochen. Im selben Monat wurde die Siedlung Niederweih von den Anhängern der Angeklagten angegriffen, geplündert und niedergebrannt. Die Bürger konnten sich vorher nach Bree retten, da sie gewarnt wurden. Im Juli schickte die Angeklagte einen ihrer engsten Vertrauten nach Bree, um die Stadt aufzufordern, die im Mai niedergestochene und inzwischen wieder genesene Wache auszuliefern, damit man sie töten konnte. Ansonsten würde Bree das Selbe Schicksal wie Niederweih treffen. Der Mann wurde vor dieses Gericht gestellt und zum Tode verurteilt.

Im August sandte die Angeklagte eine ihr ähnlich sehende Frau zu der Verantwortlichen für die Zeitung Belegaers Bote. Die Doppelgängerin sollte sie erpressen, damit sie in ihrem Blatt Partei für Hemarthil und gegen die Stadt und ihre Bediensteten ergreift. Der Plan ging nicht auf. Um die Doppelgängerin gefügig zu halten, hielt Hemarthil deren Sohn als Geisel. Als der Plan fehlschlug, sollte einer von Hemarthils Anhängern den Jungen umbringen. Er brachte ihn aber zu uns, weil er Gewissensbisse bekam.‘

Insgesamt klagt die Stadtwache Hemarthil Adbaron also wegen Anstiftung zum Mord in sieben Fällen, Sklavenhaltung, Brandschatzung von Niederweih, damit verbunden unzählige Fälle von Sachbeschädigung, Erpressung in mehreren Fällen und die Bildung einer Räuberbande zum Bruch des Landfriedens an.

Bevor die Richterin das Urteil verkündete hatte ie Angeklagte noch die Möglichkeit sich zu verteidigen und zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen. Abermals dauerte es einige Minuten, bis die Dame unfreiwillig ihr Gesäß zurück in den Gerichtssaal schieben ließ.

„Es wird viel zu viel Wind um die paar Ausrutscher meinerseits gemacht. Habt ihr noch nie im Zorn einen Käfer zertreten?“ äußerte Hermathril nach einer Weile des strampelns. Des weiteren bat sie darum enthauptet zu werden, wie ihr Großvater ein paar Monate zuvor.

Abschließendes Urteil:

Ich sehe leider, daß euch die grundlegende Einstellung zu Recht und Unrecht fehlt, und ihr wohl nie mehr einen Platz in der Gesellschaft haben werdet. Aus diesem Grund ist mein oberstes Anliegen nun, die Bevölkerung des Breelandes vor euren künftigen Umtrieben zu schützen.
Hemarthil Adbaron… ich verurteile euch hiermit zum Tod. Um der verachtenswerten Art und Weise, wie ihr mit den Menschen in diesem Land umgegangen seid… den Grausamkeiten, die in Kranbrücke geschahen und die ich nicht einmal aussprechen kann… ist der Strick noch zu gut für euch. Es gab früher drei Todesarten im Breeland, das Schwert für hochstehende Personen wie Adlige. Der Strick für das gemeine Volk. Und für diejenigen, die sich den schlimmsten Verbrechen schuldig gemacht haben, wie Eidbruch oder unaussprechliche Abscheulichkeiten… der Sturz vom Felsen.