Adé Baronesse

Neues aus Breeland, Bree, Niederweih und Kranbrück;

Früher sah man sie vereinzelt in Ecken stehen, meist etwas heruntergekommen gewandet.

Seit einiger Zeit entwickelt sich eine Vielfalt von selbsternannten „Bösen Jungs und Mädchen“ mit erhöhtem Aufmerksamkeitsdefizit und Gruppenzwang.

Die Stadtwache hat meist allerhand zu tun. Trotz Strafzettel gegen zu schnell Reiterei, Pflastersteinverkotung von Besuchshunden, brachten sie kürzlich endlich durch Zufall einen lang gesuchten Mörder zur Strecke, der inzwischen nur noch senil vor sich hinsabberte. (Die Breeland-Nachrichten berichteten)

Wohingegen sonst meist eine Weile Ruhe herrschte tauchte die schwippgeschwägert inzuchtige Nichte des Ermordeten nun zu einem Gegenanschlag auf. Schneller als die Nachgeburt irgendwelcher Schwangeren in Bree ploppen Fußstapfentreter nun weiter nach vorn, um der Stadtwache die Altersabfindung zu sichern.

Ein Portrait der Gesuchten ist noch immer nicht gezeichnet, da die Hässlichkeit der Person angeblich die Grenzen jeden Pergaments überschwappen lässt.

Jene war wohl so erzürnt darüber, dass sie nun nicht mehr keifend in irgendwelchen Ecken rumlungern konnte, sondern Verantwortung über eine Händlergilde mit allerlei Diebesgut übernehmen musste, dass sie kurzerhand Niederweih nieder brannte. (Wiederaufbau ist wohl noch im Gang)

Während fröhliche Hobbits leckere Törtchen verspeisen, würgt sich die Gute ihr Schwarzbrot mit Blutwurst herunter und ist spätestens dann schlecht gelaunt.

Dann traf sie wohl die Einsicht, sandte einen Boten aus um Niederweih ein wenig Schwarzgeld unter zu jubeln, doch leider kam es zum Prozess in dem auch der Bote kurzerhand gehängt wurde.

Nun wird es langsam eng, denn wenn einem die Leute einfach wegsterben hat man noch mehr selbst zu tun. Man findet auch zur Zeit kaum mehr welche die wirklich daran interessiert sind hinter einer verrückten Schachtel her zu wackeln, denn die neue Generation Kunstblut die in schwarzen Klamotten in Bree abhängt ist nicht an Arbeit interessiert, sondern am Beine baumeln, pöbeln und sinnvernebelndem Kraut rauchen.

Interessant wurde es allerdings als sie es schaffte zwei hilflose Frauen zu entführen und sie als ihre Doppelgängerinnen durch die Gegend zu schicken. Abgesehen davon, dass jene einem durch Ähnlichkeit zur Besagten schon Leid tun können machen sie das gewiss nicht freiwillig. Sollten also bewaffnete Leute mit dem Gedanken spielen sich die Kopfprämie ein zu holen wäre es besser sich ab zu sichern.

So stand sie kurzerhand selbst bei uns in der Druckerei des Belegaer Boten, nicht etwa um eine Anzeige auf zu geben, um allerlei düstere Leute ohne jegliche Zukuftschancen zu suchen, sondern uns zu erpressen etwas gegen eine gern saufende Stadtwache zu schreiben, die wohl einst ihrem Großvater mehr oder weniger freiwillig dienlich war. Inwieweit nun Täubchen zu Gewürm werden oder nicht steht allerdings nicht in redaktionellem Interesse. Wen wir verhöhnen, nachdem er/sie uns die guten Holzdielen vollgeheult hat bestimmen wir immer noch selbst.

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