Die Knospe

(Verfasserin: Nush Rauhros)

Es standen einst in einem Garten

Viele Stängel aller Arten

Welche auf die Blühte warten.

Der Wanderer wartet dass sie starten.

Auf jedem Stängel

Eine Knospe thront

Wer wohl drinnen wohnt?.

Der Wanderer fragt ob es sich lohnt.

Nach und nach jegliche Blume

zum allgemeinen Ruhme

langsam aus der Hülle geht

Der Wanderer am Zaune steht.

In wundervoller Farbenpracht

Der Garten zu schönem Glanz erwacht

Erhellen den Tag, durchstehen die Nacht.

Der Wanderer gibt auf sie acht.

Nur eine Knospe steht ganz still

Sich entblättern sie nicht will

Möcht bleiben wie sie ist.

Der Wanderer sie mit den andren misst.

Er sagt zu ihr, Entfalt´ dich bald

Sonst bist dafür zu alt

Ängstlich sitzt sie in ihrem Heim

Wenns keiner sieht dann kann sie wein

Die ersten Blumen die Blüten verlieren

Nur noch wenige den Garten zieren

Manche des nächtens erfrieren

Der Wanderer zählt nur noch vier.

Doch steigt in ihr hervor die Wut

Ist sie eine Blume wenn sie nicht blüht?.

Sobald die Sonne die Wiese erhellt

Sie sich aus der harten Schale pellt

Entfaltet ihre volle Pracht

Der Wanderer gibt auf sie acht.

Sie ist die Schönste von allen

Wird auch seiner Frau gefallen.

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