Das Ende naht. Prozess gegen Vikki Fierfinger

Am Sonntag, den 4.05. füllte sich der Saal im Rathaus von Bree bis Richter Friedelbert Tannenbusch das Wort ergriff. Diesmal war die Angeklagte Vikki Fierfinger nach den Vorherigen Alkoholexzessen Prozesstauglich, sowie ihr Verteidiger Nathanjel Nordwind anwesend.
Richter Friedelbert Tannenbusch: Es wird eröffnet und verhandelt, die Strafsache Stadt Bree sowie Herr Lambert Pond gegen Frau Vikki Fierfinger wegen Entführung, Erpressung und versuchten Mord. Der Beklagten, Vikki Fierfinger wird vorgeworfen, an der Entführung des Verleger´s und Herausgeber´s der “ Bree von hinten“, Herrn Lambert Pond maßgeblich beteiligt gewesen zu sein. Darüber hinaus wird ihr die Tat des versuchten Mordes an dem Kläger vorgeworfen, der nur durch den beherzten Einsatz des Mittelsmann,Herrn Timber Reinsäckel erfolgreich verhindert werden konnte. Am 29. des dritten Monats diesen Jahres, gelang der Angeklagten die Flucht aus dem Gefängnis zu Bree, indem man Ihr Fluchthilfe zukommen ließ.Wachen der Straßenwächter Bree´s nahmen Frau Fierfinger am 30. des dritten Monats diesen Jahres wieder in gewahrsam, nachdem diese sich freiwillig dem Straßenwächter Herrn Dicadore auslieferte.
Der Verteidiger Nathanjel Nordbusch: Die Verteidigung plädiert auf mildernde Umstände in der Urteilsfindung, euer Ehren. Die Angeklagte war sich aufgrund ihres hohen Bildungsdefizites, massivem Einfluss von Alkohol und dem Zutun dritter zu keinem Zeitpunkt über die Konsequenzen ihres Handelns im Klaren.
Obgleich Frau Vierfinger lediglich zugab, die Entführung eingeleitet zu haben, indem sie Herrn Pond vor den Stadtmauern niederschlug und einer Komplizin half jenen nach Schlucht in einen Keller zu sperren bevor sie am 15. Des Monats festgenommen wurde, warf man ihr vor, dass sie ihn am 20. Tag des Monats lebendig begraben hätte, was von der Angeklagten sowie den Stadtwachen als nicht Möglich erklärt wurde, da ihr Ausbruch aus der Zelle erst nach Auffinden des Opfers stattfand.
Nach reichlich Bedenkzeit kam Richter Tannenbusch zu folgendem Urteil:
Dem Volke zum Wohle und in seinem Namen ergeht folgendes Urteil. Der Angeklagten wird zu einem, durch das Gericht festgesetzten Termin, die linke Hand bis zum Handwurzelansatz abgeschlagen, dies geschieht unter bezeugter Teilnahme des Opfers und Nebenkläger Herrn Lambert Pond, einem Vertreter der Executive der Straßenwächtern oder Stadtbütteln und dem vom Gericht konsultiertem Henker. Bis zur Vollstreckung durch den Henker verbleibt die verurteilte in isolierter Einzelhaft bei den Straßenwächtern. Darüber hinaus erlegt das Gericht der Angeklagten eine einjährige Bewährungsstrafe auf, bei der ihr durch das Gericht ein Bewährungshelfer anbei gestellt wird. Sollte die Beklagte in dieser Frist kriminell rückfällig werden, wird die Bewährungsstrafe aufgehoben und die Angeklagte als nicht resozialisierbar öffentlich durch die Hand des Henkers durch den Verlust des Hauptes hingerichtet.
Einzig der Kläger Pond, jener die Dame gern direkt hängen sehen wollte, war im Saal wenig Begeisterung über den Urteilsspruch an zu merken, was sicherlich nicht bedeutet, dass jemand ihre Taten, welche sich bereits in der Vergangenheit anhäuften gut heißen würden.

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