Monatsarchiv: April 2014

Einbrüche in den Siedlungen

Pressemitteilung

Am Mittwoch, den 30. Dieses Monats, wird im Rathaus von Niederweih ein Informationsabend stattfinden, an dem Einwohner der Siedlungen im Chetwald sich über Einbruchsschutz und andere Möglichkeiten der Schadensbegrenzung und – Minimierung informieren können.

Neben den Stadtbütteln wird auch ein Spezialist für Versicherungswesen sowie ein Berater für Einbruchssicherungen anwesend sein.

Die Veranstaltung beginnt zur siebten Abendstunde im Rathaus von Niederweih, Hochstraße 1 in Niederweih.

Idlin Weissensee
Stadtbüttel von Bree


Mancher wird nie erwachsen

Bree- Stellungnahme von Xalerion Zerberus zur Anklage: Entführung eines Mündels und Amtsanmaßung.

Prozesstermin steht noch aus.

 

Ich saß Ende Februar im Hinterzimmer des tänzelnden Ponys und wartete auf Cyndalwen, jene damals noch für die Schleiferei Hennwald arbeitete. Kurze Zeit nickte ich am Kamin ein und als ich erwachte saß auf ein Mal ein Mädchen auf dem Stuhl links von mir.

Sie fragte ob sie störe, ich verneinte, sagte, dass ich lediglich auf jemanden warte, stellte mich vor und sie sagte mir sie hieße Roblena und gehöre als Magd zu einer Händlergilde in Breelande.

Wir sprachen ein wenig, ich hörte zugegeben nur halb zu, da ich etwas müde war bis sie meinte sie müsse nun gehen, weil sie abgeholt wird von einem Wachobersten der schnell ungemütlich werden könne.

Es vergingen ein paar Tage bis ich sie erneut traf. Abermals berichtete sie vom ruppigen Verhalten dieses Mannes, sagte aber zugleich, dass es ihr wenig ausmacht, da sie es gewohnt sei. Sie wirkte noch recht jung für ihr Alter, redebedürftig und manchmal schien es als ob ihr Gemüt etwas schwankt zwischen still bleiben und einem regelrechtem Wortschwall.

Kurz nach der Entführung von Lamber und erster Ermittlungen sah ich sie am Abend am Keilerbrunnen, sie bat einen Herren sie nach Breelande zu bringen, da sie sich allein nicht traute. Es dämmerte bereits, doch der Herr stieß sie gewaltsam von sich. Da ich im Dienst war ging ich hin und fragte ob ich behilflich sein könne, doch sie verstummte und der Herr versuchte mir weiß zu machen, dass es sich um eine Verrückte handle.

Sie folgte mir kurz darauf Richtung Gasthausvorplatz und berichtete mir, dass sie ihre Freundin nicht finden könne und es ihr unheimlich sei, da sie hätte längst zu Hause sein müssen. Sie bat mich sie im Gefängnis ein zu sperren, damit ihr niemand etwas antun könne.

Meiner Bitte sich ein Zimmer im Gasthaus zu nehmen kam sie nicht nach sondern folgte mir ins Gefängnis. Dort angekommen waren auch andere Wachen anwesend, als ich ihr riet sich an Andiryth zu wenden, der wie ich wusste mit seiner Freundin Arheviel im Pony saß. Er könne sich um sie kümmern, bis ich Zeit hätte noch mal nach ihr zu sehen.

Als ich Andi später nach Dienstschluss aufsuchte meinte er es kam kein Mädchen bei ihm an.

Nur wenige Tage vergingen, als ich mit Andi am Brunnen auf dem Vorplatz des Ponys stand und sie des Weges kam. Ich erkundigte mich ob sie wohlauf sei. Sie meinte es ginge ihr gut, ihre Freundin sei noch immer verschwunden.

Kurz darauf tauchte ein bewaffneter Kerl auf dem Weg Richtung Südbree auf. Nervös verabschiedete sie sich und ging mit dem Herren mit, jener sie sehr rüppig anfasste und trat. Vielleicht war sie ihm nicht schnell genug. Zumindest fasste sie den Mut sich von ihm zu lösen und rannte zu Andi und mir zurück.

Der Kerl verschwand sehr schnell, sodass wir ihn nicht hätten verfolgen können, zudem wirkte sie zu verängstig um sie allein zurück zu lassen.

Da ich mich abermals weigerte sie zu ihrem Schutz in eine Gefängniszelle zu sperren, nahm ich sie mit zu mir nach Hause und bot ihr an bei mir zu übernachten. Sie nahm dies gerne an, vielleicht auch nur weil ich Büttel war und sie wusste, dass sie sich somit nicht fürchten brauchte.

Nun erzählte sie von der Siedlung in der sie wohnte, von dem Wachobersten, der sie hasste und gerne quälte. Nicht so, dass sie große Verletzungen davontrug, meist nur kleine Hiebe und Tritte, mal ein Wurf. Von ihrem Herren, der sonst für sie sorgte, aber als Händler viel auf Reisen war und dass die Wachen sie in seiner Abwesenheit aus dem Herrenhaus warfen, um dort den Luxus zu genießen.

Vom eingesperrt sein in einem Turm im Garten sowie, dass sie nur zurückgehen mag, wenn der Herr Adbaron zurück sei und der Wachmann sie nicht mehr drangsaliert.

Da sie den Wachmann nicht anzeigen wollte, immerhin ging es nicht nur um ihren Arbeitsplatz sondern auch ihren Wohnort, schrieb ich Adbaron einen Brief.

In diesem erklärte ich ihm die Lage und dass ich um ein Gespräch bitte. Er meldete sich einige Tage später, ich besuchte ihn und er meinte, dass ihm die Ausbrüche des Wachmannes bereits bekannt seien und er sich selbst Vorwürfe machte, weil er Roblena nicht genug beschützen konnte.

Kurz darauf schrieb er, dass die Sache mit dem Wachmann erledigt sei. Ob dieser getötet oder vertrieben wurde ist unbekannt. Zudem sprach er Roblena ein eigenes Haus in der Siedlung zu (welches bereits beweist, dass sie selbständig leben kann)und pochte auf die Herausgabe seiner Magd.

Ich sagte ihm bereits im Gespräch, dass ich es Lena überlasse, ob sie freiwillig zurückkehrt oder eben nicht. Indes erledigte sie bei mir den Haushalt, kochte gut und wir unterhielten uns gerne. Auch mit meinem Stallmädchen, welches ein Mal die Woche da ist verstand sie sich gut.

Sie knüpfte erste Freundschaften, fühlte sich nicht mehr nur als Putzlappen, sondern als Person, auch wenn das Arbeiten einer Magd ihr Leben prägt. Damit sie sicherer Einkaufen kann übten wir Zahlen und überaßen uns dabei an einer Menge Äpfeln.

Am dreizehnten diesen Monats fand ich das Haus leer vor. Lena ging selten weit oder lange fort, deshalb ritt ich nach Bree um sie zu suchen. Zudem malt sie mir meist ein Bild wo sie hingeht.

Ich traf auf Cyndalwen, jene seit ein paar Wochen für die Bücher der dunklen Bruderschaft zuständig ist, als ich bereits leicht panisch durch die Stadt rannte. Sie meinte sie habe Lena zuletzt im Pony gesehen am Kamin. Genaue Angaben wann das gewesen sei machte sie nicht.

Ich bat sie einen Blick in Carneles Aufträge zu nehmen, denn mein Verdacht fiel auf sie, weil diese mich am Abend zuvor mit Lena gesehen hatte. Bisher war es immer so, dass Carnele, die Frauen die ich kannte mit gutem Lohn an sich band oder in ihr Bett, um ihren Hass gegen mich zu befriedigen.

Cyn lehnte ab, obwohl sie Lena kannte und wusste, dass sie nur ein unschuldiges Mädchen ist. Sie meinte sie würde ihr Leben nicht dafür riskieren, da wurde mir klar, dass sie bereits wusste dass die Bruderschaft darin verwickelt war.

Ich fragte noch einige andere aber niemand hatte etwas gesehen. Carnele hatte zwar Cyn gesehen aber angeblich Lena nicht, meinte sogar sie würde sie nicht kennen obgleich sie sie am Abend davor aufmerksam musterte. Es war verworren und ich fragte mich schon ob ich verrückt sei, bis ich Andi traf, der mir seine Hilfe bei der Suche anbot.

Wir befragten noch mal Cyn, aber die blieb dabei lieber das Silber von Nele zu nehmen als sich in Gefahr zu bringen. Danach ritten wir Richtung Friedhof, doch bis auf ein paar wunderliche Gestalten war dort niemand.

Dann bewegten wir uns nach Schlucht bis hin nach Archet. Als wir oben auf dieser Wolfsruine standen kam mir in den Sinn, dass der Hof dort einen Keller hat. Wir beschlossen ihn zu durchsuchen, bevor wir uns Archet selbst, die Jägerhütte und danach sämtliche Räuberlager in Breelande vornehmen wollten.

Vor dem Kellereingang trafen wir auf Carnele und Samuela, welche wie zu erwarten war kein gutes Wort für uns übrig hatten. Zu den zweien stieß ein uns unbekannter Mann. Wir folgten den dreien in den Keller. Als wir Lena sahen wollte Andi am liebsten die drei erschlagen aber ich hielt ihn zurück.

Wir warteten eine Weile ab. Lena zitterte vor Angst am ganzen Leib. Der Mann gab Carnele fünf Gold für ihre gute Arbeit und nahm Lena gewaltsam an sich, um sie ihrem Herren zu übergeben, obwohl Lena mehrmals betonte, dass sie zu mir will und wir bereit sind zu zahlen, damit er ablässt.

Draußen gingen Nele und Samuela mit dem Gold fort und wir hatten nun gute Chancen, wir waren zwei er allein. Da er Lena lebend brauchte auch wenn er androhte sie in Scheiben zurück zu bringen erkannte er seine Lage und nahm reiß aus.

Ich brachte Lena zu mir nach Hause, sie wolle nie mehr nach Bree sagte sie und erklärte mir, dass Cyndalwen ihr freundschaftliches Vertrauen nutzte sie im Pony zu halten bis Carnele eintraf und sie mit einer Waffe bedrohen konnte, um sie weg zu bringen und in dem Keller ein zu sperren. Cyn und sie verlachten sie mehrmals, als sie nach mir und nach Hilfe schrie.

Lena erzählte mir, dass ihr Vater damals, vor gut zwei Jahren, schulden bei Adbaron hatte und er sie sozusagen als Pfand behielt nachdem der Hof ihrer Eltern merkwürdigerweise niederbrannte nach Ausbleiben der Zahlungen.

Ich schrieb somit Adbaron abermals an, dass er mir die Höhe des Schuldbetrages nennen solle, damit ich diesen begleichen könne, um die Angelegenheit endgültig zu klären. Eine Antwort blieb allerdings aus.

Am Tag darauf kam der Brief zu einer Anhörung bei den Stadtbütteln. Ich bekenne mich Schuldig, das Eigentum des Herrn Adbaron nicht übergeben zu haben, da ich einen Menschen nicht als Besitztum betrachte. Den Vorwurf auf Entführung weise ich von mir, genauso wie den Amtsmissbrauch oder die Amtsanmaßung, denn ich habe seitdem sie bei mir wohnte lediglich als Privatmensch gehandelt, nicht als Büttel.

Bis zur Verhandlung und Klärung durch die Stadtbüttel, ab wann eine Frau erwachsen und somit selbständige Entscheidungen treffen darf, verweilt die junge Dame in der Obhut von Nush Rauhros.

 


Da rappelt die Bühne..

Am Samstag startet das siebte Hobbitstöckchen im Auenland. Zu hören und sehen sind die Grünfinken, nachdem sie am Grüntag auf der Methelbühne zuletzt das Publikum begeistert haben besuchen sie nun den Weiler Roggengrund.

hobbitstöckchen7


Wunder gibt es immer wieder…

Schlotheim_01

…stell Dir
vor, zu Ostern kommt ein Engel der Bilwisse, um Friede zu verkünden…

Mittelerde-in der Nacht zu Ostern ereignen sich merkwürdige
Begebenheiten. Die Bilwisse haben eine der ihren als Friedensengel nach
Rhovanion gesandt, um Friede zwischen den Bilwissen und den Völkern der
freien Welt zu verkünden -ganz in der Oster-Tradition. Es war leider
niemand da, der den Engel der Bilwisse anhören konnte, außer jemand aus
der Sippe Tarrak. Selbst das direkte anwispern von Fanmagil bewirkte
keine Begegnung, um die Botschaft zu verkünden. So flog der Engel der
Bilwisse wieder unverrichtet ab und der Friede rückte in weite Ferne.
Zum Beleg für dieses Ereignis füge ich eine Momentaufnahme des Anfluges
des Engels auf Schlotheim bei.

*Rhubitours*


Kundige übersetzen lautstarkes Gegacker

Hühner Mittelerdes: „Wir werden von unseren Konsumenten, miserabel behandelt. Das ganze Jahr vierteln und verspeisen sie uns und unsere Männer. Zum Eierfest verlangen sie regelmäßig eine deutliche Erhöhung der Eierproduktion. Vom Rausdrücken weißer und brauner Naturprodukte brennt uns schon der Allerwerteste, nur damit sie anschließend mit Farbe verunstaltet und an Büsche und Sträucher gehängt werden. Das Schlimmste ist aber, dass sie den faulen Hasen mehr huldigen als uns. Wir bringen eine kontinuierliche Jahresproduktion an Eiern, der Hase hoppelt immer nur herum und vergnügt sich. Wir haben einfach den Schnabel voll.“

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Der Ausrufer

Anduin- Zum ersten Mal in der Geschichte des Belegaer Boten waren wir nicht die Fragensteller, sondern bekamen es umgekehrt serviert.

Am 12.04. baten uns die Ausrufer (Anduin Radio)  in ihre Hallen zu einem Gespräch über die Zeitung, sowie zur Beantwortung einiger Leserfragen. Wer das Spektakel verpasst hat kann gerne einen der Ausrufer aufsuchen und sich noch mal erzählen lassen was verlautbar gemacht wurde (http://anduin-radio.de/index.php/downloads/viewcategory/6-interviews)

Jeden Samstag Abend kann man dort bei Sang und Klang weitere interessante Gespräche und Neuigkeiten hören.

Vielen Dank für diesen netten Abend

Euer Belegaer Bote

frodol

„Damit könnt Ihr die Zuhörer noch stundenlang in Atem halten!“

 

 


Aus den eigenen Wänden entwendet

Breelande- Pressemitteilung zur Einbruchsserie in den Siedlungen:

Derzeit häufen sich die Einbrüche in den Siedlungen im Chetwald. Nach zwei aufgebrochenen Türen in Dorschkamm wurden die letzten Tage auch noch in zwei Gebäude in Goldsengen eingebrochen und Wertgegenstände entwendet. Jedes Mal waren die Bewohner nicht zu Hause.

Einwohner der Betroffenen und aller anderen Siedlungen in Breelande (ausgenommen Schlucht/Archet) werden gebeten, eventuell mit den Serieneinbrüchen zusammenhängende Beobachtungen an die Stadtbüttel von Bree weiterzuleiten.