Kriminalität im Keim ersticken?

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Bree, wie jede zweite Woche waren wir mit unserem Mal- und Schreibtisch im Armenviertel der Stadt, damit die Kinder Buchstaben lernen, spielen und malen können. Laut Angaben einer Mutter würde ihr Sohn sie terrorisieren und es gäbe kein Einhalt. Die Bande aus fünf südländischen Jungen im Alter von acht bis zehn Jahren nennt sich selbst Al-Kinder, bettelt bei alten Leuten um Honigbrot, legen an Hauptstaraßen wie Süd- und Westbree Murmeln und Steine auf die Straße, klauen oft mal einem Huhn die Eier und kommen nie nach Hause wenn die Laternen angezündet werden, sondern streunen noch durch Brees Gassen. Am Maltisch waren die Knaben sehr ruhig und malten viele hübsche Bilder, oder übten sich im Schreiben. Einer erzählte, dass er sich von den Spenden der „Söldner der schwarzen Sonne“ welche Sorgenpüppchen verkauft hatten, um den Erlös den Kindern zugute kommen zu lassen, neue Stahlkappenstiefel hat machen lassen. Vom Spendenerlös der Zeitungen/Schmierblättchen habe sich ein Mädchen ein ganzes Brot gekauft, sagte sie stolz und zahnlos, bevor sie weiter Fangen spielte.

Der kleine B.Astardo, jener schon oft in der Presse war, weil er selten seine Suppe aufisst und sich laut Gerüchten damit am schlechten Wetter schuldig macht hat eines dieser Sorgenpüppchen geschenkt bekommen und malte zum Dank dieses wunderschöne Bild.

sorgenpüppchen2

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