Vergissmeinnicht

ScreenShot01262

(Nush Rauhros; Gedichte Mittelerdes Frühling)

Vor langer Zeit lebte eine Frau,

…ihr Haar golden, das Kleid himmelblau.

Jene war hübsch wie die schönste Blütendolde,

…stehts war sie freundlich gestimmt, die Holde.

Jeder Mann der sie Nachts in der Stadt erblickt,

sah zu wie sie im Tanz geschickt,

… zu der Musik sich drehte,

… bis der hellblaue Rocksaum wehte.

Der Spielmann spielte ihr mit Wonne,

bis heraufkam am Morgen die Sonne.

die schönsten Melodien.

Denn dann musste sie schnell entfliehen.

Wohin sie ging wollte er erkunden,

auf den Wiesen ward sie stets verschwunden,

…lief ihr nach am Ende der Nacht,

…so stand er allein zwischen der Blütenpracht.

Doch auch sie ihr Herz an ihn verlor,

er sollte sie suchen aus allen hervor,

so gab sie ihm sein Geheimnis preis,

himmelblau blüht sie und nicht weiß.

Auf der Wiese vor dem Tor,

die Blumen ragten aus dem Gras empor,

so stand er dort und suchte im Morgentau,

nach seiner liebsten Blumenfrau.

Doch wie sollte er sie nur erkennen?.

Er versuchte die Blumen mit Namen zu benennen.

Jede Blume der anderen glich,

…und kein Zauber je entwich.

Da entdeckte er wie ein himmelblaues Gewand,

…zwischen himmelblauen gleichen stand,

…ohne Tau ganz trocken war.

Als er sie küsste sie die Frau entbar.

Denn hatte sie die Zeit im Gasthaus verbracht,

während die anderen den Tau der Nacht,

auf ihren Köpfen tragen,

von nun an sie sich auch des Tages in den Armen lagen.

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