Monatsarchiv: Februar 2014

Da brat mir doch einer ´nen Apfel

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Ordil Hennwald läd herzlich alle Handwerkskolegen, Bürger der Stadt Bree sowie die feierwütige Meute der langen Nächte, zur

Eröffnungsfeier der Schleiferei Hennwald

am 01.03. ab der siebten Abendstunde ein.

Das Geschäftsgebäude befindet sich in Bree vom Rathaus aus links schräg über den Platz, die Werkstatt zur Rechten.

Angezapfte Bierfässer befinden sich im Garten nebst der Werkstatt. Über dem offenen Feuer kann sich ein jeder Gast Bratapfel (im Speckmantel) am Stock zubereiten.

Um musikalische Unterhaltung hat sich Ordil Hennwald auch gekümmert, – doch der Name der Spielleute sei erstmal ein Geheimnis.


Neuer Düstertrend: Kunstblut statt Kapuze

Man kann es teuer kaufen oder kostengünstig selber machen, in jedem Fall aber gut gebrauchen, wenn man am Abend durch Bree geht und auffallen will. Blut steht für Folter und Quälerei, ihr könntet abschreckend wirken oder Aufmerksamkeit von Leuten mit Helfersyndrom bekommen, wenn ihr dazu ein wenig jammert. Dennoch solltet ihr auch beachten, dass der Einsatz von (Kunst-)blut schockiert und nicht bei jedem Menschen gut ankommt.

Anwendungen von Kunstblut

Kunstblut kann wie erwähnt vielfältig eingesetzt werden. Denkbar sind:

  • auf dem Körper
  • auf dem Boden
  • auf Requisiten (Schwerter, Messer etc.)

Wenn ihr Stoffe oder Pelze dekorieren wollt, empfehlen wir Farbe. Kunstblut lässt sich von diesen Oberflächen zwar entfernen, aber wenn Kunstblut nicht entfernt wird, färbt es sich dunkler und fängt auch irgendwann zu schimmeln an (Kunstblut setzt sich zu 100% aus Lebensmitteln zusammen).

Rezept Gemüseblut

Ideal nicht nur für große Mengen. Auch bei genauerem Betrachten wirkt dieses Rezept sehr überzeugend und dass noch zu echt niedrigen Produktionskosten.

Was ihr braucht:

  • Rote Beete Saft oder Kirschsaft
  • Speisestärke
  • Topf und was zum Umrühren (am besten Schneebesen)
  • zum Verfeinern Orangensaft oder Sahne

Wie‘s gemacht wird:

Schritt 1: Am Anfang einfach den Saft (Rote Beete oder Kirsche) zusammen mit der Speisestärke in einen ausreichend großen Topf geben und gut verrühren.  Pro Liter Saft könnt ihr ca. 3 Esslöffel Speisestärke verwenden. Je nachdem wie dick- oder dünnflüssig ihr das Blut haben wollt etwas mehr oder weniger. Wichtig ist nur, dass ihr die Stärke unterrührt bevor ihr das Blut erhitzt, damit der Saft die Stärke gut aufnimmt und keine Klumpen entstehen können.
Schritt 2: Einfach das Gemisch erhitzen bis es kocht. Kräftig umrühren nicht vergessen.
Schritt 3: Falls ihr mit der Farbe noch nicht ganz zufrieden seid, könnt ihr mit etwas Orangensaft oder Sahne nachhelfen. Einfach unterrühren und noch einmal kurz erhitzen.

Schritt 4: Danach das Blut abkühlen lassen und falls es doch noch zu dünnflüssig ist, könnt ihr noch etwas Speisestärke untermischen und es erneute aufkochen lassen. Während des Kochens Stärke beizumischen klappt leider nicht, dadurch bilden sich Klumpen.


Vergissmeinnicht

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(Nush Rauhros; Gedichte Mittelerdes Frühling)

Vor langer Zeit lebte eine Frau,

…ihr Haar golden, das Kleid himmelblau.

Jene war hübsch wie die schönste Blütendolde,

…stehts war sie freundlich gestimmt, die Holde.

Jeder Mann der sie Nachts in der Stadt erblickt,

sah zu wie sie im Tanz geschickt,

… zu der Musik sich drehte,

… bis der hellblaue Rocksaum wehte.

Der Spielmann spielte ihr mit Wonne,

bis heraufkam am Morgen die Sonne.

die schönsten Melodien.

Denn dann musste sie schnell entfliehen.

Wohin sie ging wollte er erkunden,

auf den Wiesen ward sie stets verschwunden,

…lief ihr nach am Ende der Nacht,

…so stand er allein zwischen der Blütenpracht.

Doch auch sie ihr Herz an ihn verlor,

er sollte sie suchen aus allen hervor,

so gab sie ihm sein Geheimnis preis,

himmelblau blüht sie und nicht weiß.

Auf der Wiese vor dem Tor,

die Blumen ragten aus dem Gras empor,

so stand er dort und suchte im Morgentau,

nach seiner liebsten Blumenfrau.

Doch wie sollte er sie nur erkennen?.

Er versuchte die Blumen mit Namen zu benennen.

Jede Blume der anderen glich,

…und kein Zauber je entwich.

Da entdeckte er wie ein himmelblaues Gewand,

…zwischen himmelblauen gleichen stand,

…ohne Tau ganz trocken war.

Als er sie küsste sie die Frau entbar.

Denn hatte sie die Zeit im Gasthaus verbracht,

während die anderen den Tau der Nacht,

auf ihren Köpfen tragen,

von nun an sie sich auch des Tages in den Armen lagen.


Musik zog durchs Land

musikwoche


Artikel mit dem Wort “Sex” in der Überschrift werden häufiger gelesen, auch wenn die Überschrift viel zu lang ist. Man könne auch schreiben: Wichtig. Aber das wäre Ansichtssache.

Bree, seit Tagen läuft eine Frau mittleren Alters jammernd durch die Straßen der Stadt. Seitdem ihr Sohn N.Iveau einen Tag von der Bäckerlehre frei bekommen hat und im Gasthaus die Seele baumeln lassen wollte ward er nicht mehr gesehen. Laut Angaben des Wirts saß der junge Mann zusammen mit einem Hobbit, der unter massiven Sprachschwierigkeiten litt, einem Zwerg mit Körpermaßkomplexen, zwei halbnackten Elbendamen und einem sinnvernebelndem Kraut rauchendem Südländer zusammen am hinteren Tisch.


Wo ist Nush? Suchbild II

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Einfach ausschneiden, einkreisen und an die Redaktion senden.

Unter allen richtigen Einsendungen werden ein Mal zwanzig Gold verlost.

Postfach: bbredaktion@gmx.de  Stichwort: Dieda

Einsendeschluss: Donnerstag, 27.03.2014

(Kleingedrucktes: Ausschüttung nur an eine Person, die aus dem Lostopf gezogen wird und nur auf Belegaer und Landroval, andere Server benötigen erst Sponsoren. Die Gewinner werden nicht namentlich bekannt gegeben, können ihren Jubel aber freiwillig als Leserbriefkommentar kundtun.)


Bürgerpflicht statt Weiterverbreitung übler Gerüchte!

In einem kürzlich erschienenen Beitrag der Schreibstube Federkiel wurde ein Gespräch zwischen einem Mitglied der Dunklen Bruderschaft sowie der Anführerin der Stadtbüttel von Bree, Idlin Weissensee, als Bündnis zwischen diesen beiden Organisationen gedeutet. Dies ist völlig frei erfunden.
 
Die Dunkle Bruderschaft trat mit einem Vorschlag an die Stadtbüttel heran, wonach sie, wohl um ihren Ruf aufzupolieren, künftig offiziell für die Stadtbüttel Verbrecher, die bei einer Tat beobachtet werden, festnehmen und an die Büttel ausliefern dürften. Aufgrund der weniger legalen Vergangenheit der Bruderschaft sowie der bereits mehrmals stattgefundenen bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen der kriminellen Organisation und den Bütteln wurde jegliche Vereinbarung von vornherein von Frau Weissensee abgelehnt. Ebenso ist es die Auffassung der Stadtbüttel, daß es ohnehin eine Bürgerpflicht wäre, nach Möglichkeit Straftäter bis zum Eintreffen der Stadtbüttel festzuhalten, oder zumindest alles mögliche zu versuchen, um Verbrechen zu verhindern oder mitzuhelfen, sie nach ihrem Geschehen aufzuklären. Da eine Gegendarstellung in dem betreffenden Blatt wohl wieder ins Falsche verdreht werden würde, sofern sie dort überhaupt aufgetaucht wäre, haben sich die Stadtbüttel entschlossen, nach der Einstellung der Tätigkeit der Breelandnachrichten künftig ihre Verlautbarungen über Belegaers Boten zu veröffentlichen.
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Wir danken Idlin Weissensee und den Stadtbüttel von Bree für die schnelle Veröffentlichung dieses Pergamentes im Rathaus und dem Zugang über den BelegaerBoten für alle Bürger und Fernreisende.