Monatsarchiv: August 2013

Barden und Bardinnen Contest 2013

goldene harfe 2013

Nachdem angeblich ein goldener Ring vor langer Zeit an einen Hobbit ging, ein goldenes Armband an Gautrik, das Goldene Stück Keilerkot für Korruption an Saruman, der goldene Schlüssel der Stadt an Gartenzaunpolitiker…. ist es mal wieder so weit:

Wer wird Barde/Bardin des Jahres?

Am Freitag den 13.09. darf so einiges schief gehen bis auf die Töne.

Beginnen wird die Veranstaltung zur achten Abendstunde in Bree auf der Bühne vor dem tänzelnden Pony (Belegaer)

Eingeladen sind alle Barden und Bardinnen, jene im Wechsel drei Lieder spielen und singen mögen.

Entscheiden wird das Publikum über den Sieg.

Prämie sind der Titel Barde 2013 sowie 50 Goldstücke in bar.

Als Titelverteidigerin 2012 tritt Nush Rauhros an.

(Gespielt werden darf jede Art von Musik im solo sowie alle Instrumente. Bei Liedtexten die nicht selbst erdichtet sind ist dies an zu sagen)

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..nie ins Bett..nie ins Bett… (Krimi Teil 3)

Die Sonne stach mir in die müden Augen als ich das Haus meines Onkels aufsuchte, meine Hose in den Waschtrog warf und mich in der Gästekammer verkroch. Ein paar Flüche kamen noch über meine Lippen gemurmelt bevor ich einschlief. Immerhin verbuchten wir einen kleinen Erfolg. Die Anwohner freuten sich, dass in dieser Nacht kein neuer Unrat hinzugekommen war. Die nächsten Rhododedrennächte verliefen ähnlich. Nichts Außergewöhnliches. Mich selbst machte es wahnsinnig, mein Onkel schien sich zu freuen. Er nahm bereits die Akte Unrat, stempelte sie als erledigt ab. „Ich kann doch nicht stetig bei Euch im Busch hocken“ erklärte ich ihm beim Nachmittagstee. Er nickte nur knapp. In dieser Nacht schlief ich im Gästebett. Bereits kurz vor Sonnenaufgang pochte es an der Tür. Der Vorstandsvorsitzende des Gartenvereins -NeuBreelande- hatte die Sauerei als erster entdeckt. Keilergedärm hing sorgfältig um ein Straßenschild gewickelt an dessen Ende bereits eindeutig mindestens eine Ratte genagt hatte. Wir entnahmen Proben, von denen wir wussten, dass sie nie weiter erforscht werden würden, da einer kleinen Diensthütte keine großen Geldmittel zur Verfügung stehen, doch hauptsache die Anwohner haben das Gefühl es würde etwas getan werden. Schauten nach Fußspuren, gingen die Wege ab, taten so als hätten wir wichtige Hinweise, die wir uns notierten und kehrten zum Kaffee ins Wachhäuschen zurück. „Kunst“, blubberte ich in die heiße dunkle Brühe in meinem Becher, „ein Wansinniger vielleicht, der damit etwas ausdrücken möchte.“ …[Fortsetzung folgt]


Ein Hoch auf das Brautpaar…Belegaer feiert mit Euch

hochzeitsbekanntmachung


Hobbitstöckchen

Hobbitstöckchen 1


Die Eichel

– oder- Warum Wächter so gut pfeiffen können

(Nush Rauhros, Geschichten zur Erklärung der „Mittelerdelichen Welt „2010)

In Bockland, nahe des alten Waldes lebte einst ein junges Mädchen, welches nur all zu gern im Wald Pilze suchte, um sie am Abend zu brutzeln. Sie war stets darauf bedacht nur am Rand des Waldes zu suchen, denn man sagte es würden Gefahren darin lauern. Zudem soll sich der Nebel schnell verdunkeln, so dass man sich verlaufen könne.

Viele Leute sahen es gern, wenn sie morgens vergnügt ihr Körbchen schwang und nach ein paar Stunden zurück kam, das Körbchen bis zum Rande gefüllt. Oft gab sie den Nachbarn ab, denn nicht viele wagten sich dort hin. Dafür schenkten ihr die Angler frischen Fisch, teilten mit ihr Milch und Eier…doch…man kann sagen es war recht unbeschwert.

Nun war es jedoch eines Tages so, dass in Bockland eine Dame Geburtstag hatte, die dem Mädchen sehr nahe stand. Sie besaß beinahe alles was man gebrauchen konnte, über Topf bis hin zu einer Sammlung allerhand Mathome, die sie sicher an diesem Tag an ihre Gäste verschenken würde. Auch wenn es unter Hobbits allgemeiner Brauch ist, dass man zu Feierlichkeiten nicht beschenkt wird, sondern eben den Gästen etwas gibt hatte das Mädchen dennoch den Drang etwas hergeben zu wollen.

Sie selbst besaß nicht viel,  vor allem nichts, was einen Wert gehabt hätte, schwang jedoch dennoch ihr Körbchen am Morgen und suchte Pilze im Wald.

So dachte sie zunächst, es sei sicher schön, der Dame eine Hand voll Pilze zu schenken, bis sie sich darauf besann, dass sie doch der Dame regelmäßig Pilze gab und sie ihr im Austausch etwas Schönes, und dass die Pilze sicher gar nicht zu gebrauchen wären, da es sicher Kuchen geben würde an diesem Tag, sowie diverse gekochte Speisen.

Still setze sie sich an den Waldrand, stellte das volle Körbchen neben sich und dachte nach.

Da kam ein Jäger des Weges.

„Was sitzt ihr hier herum, Pilzmädchen, wo euer Korb doch voll ist, solltet ihr nach Hause gehen.“ sprach er zu ihr.

„Nun,“ sagte sie, „ das sollte ich wohl, doch nahm ich mir vor mit einem Geschenk nach Bockland zurück zu kehren, doch habe ich keines.“

Da lachte der Jäger und erklärte ihr, dass es doch wohl Brauch wäre, etwas zu bekommen, wenn jemand feiere und dass er selbst sich nun sputen werde, da er selbst zum Kaffee erscheinen wolle. Doch habe er auch schon mal geschenkt, fügte er noch hinzu. Im Wald wachsen die schönsten Blumen, die man je sah. Damit gewinnt ein Jäger gern das Herz hübscher Damen.

Als er fort war schaute das Mädchen ängstlich in den düsteren Wald hinein. Die hübschesten Blumen wären gerade recht für die nette Dame, dachte sie und fasste allen Mut zusammen.

Langsam tapste sie in den Wald hinein, schlich sich an knurrenden Wölfen vorbei, ging den Bären aus dem Weg, duckte sich vor ein paar vorbeifliegenden Fledermäusen, bis sie zwischen den Bäumen etwas glitzern sah.

Dort stand sie, eine Blume, großgewachsen, und dennoch so fein in der Blühte, dass sie vollkommen schien.

Mit Wehmut knickte sie sie vorsichtig ab, entschuldigte sich mehrmals, dass sie sie nun rupfte, aber sie sicher das schönste Geschenk sei.

Glücklich hielt sie sie in der Hand, steckte sie zwischen Arm und Körbchen, als sie sah, dass bereits eine neue Blume ebensolcher Schönheit zu wachsen begann.

Als sie sich nun stolz auf den Heimweg machen wollte, merkte sie, dass sie sich wohl verlaufen hatte. Wo sie auch hinsah, überall war der Boden vermoost, die Bäume ließen kaum Wege und es schien ihr als liefe sie im Kreis.

Weinen setzte sie sich hin, lehnte sich gegen einen Baum.

Was hatte sie nun von der schönen Blume?. Sie würde sicher verwelken bevor sie je den Weg zurück nach Bockland finden würde.

Als ihr dicke Tränen die Wangen herunterkullerten fiel ihr etwas auf den Kopf. Das Mädchen schaute erschrocken als ihr die Eichel vom Kopf in den Schoß fiel.

Vorsichtig nahm sie sie in die kleinen Hände und entdeckte, dass in ihr Wurm ein kleines Loch gefressen hatte, sie ausgehölt und wohl längst weiter gezogen war.

Vorsichtig pustete sie in das eine Loch hinein in das ein Wurm sich hineingefressen hatte und stieß einen lauten Pfiff aus dem Ausgangsloch.

Der Pfiff war so laut, dass er bis nach Bockland drang, wo die Gesellschaft zu Tisch saß und auf den Kaffee wartete, da die Dame sich weigerte ohne das Pilzmädchen zu beginnen.

Sofort erhoben sich alle und liefen in Richtung des Waldes, aus dem das Pfeifen erschallte.

Die Geburtstagsdame voran, gefolgt von der Festgesellschaft, die sich alle mutig an den Händen hielten schritten in den Wald hinein, bis sie das Mädchen mit der Eichel fanden.

Seither so wird gesagt, geben mutige Wächter einem guten Freund eine geschnitzte Eichelpfeife, dass sie Hilfe rufen können, sobald sie ihrer bedürfen.

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…geht der Mio nie ins Bett….

…So saß ich nun dort, beobachtete in meiner Tasse Kaffee eine Fruchtfliege, die um ihr Leben schwamm, bis sie nicht mehr zuckte und erfuhr worum es denn nun ginge. Unrat! Es erdreistete sich doch wirklich ein unbekannter Täter seinen diversen Hausmüll in die Vorgärten zu werfen, daruter vorallem Tierabfälle, was Ratten anzöge. Ich fragte um welche Art Kadaver es sich handle. Das Veterenäramt Bree hat wohl festgestellt, dass es sich um Bären- und Keilerknochen handle sowie dessen Innerein. Somit hatten wir es vielleicht mit einem Wilddieb zu tun, aber warum warf der seine Reste öffentlich fort, anstatt sie im Wald zu verscharren? Fragen über Fragen warfen sich auf, bis mein Onkel und ich eine nächtliche Observation der Siedlung planten.  So fand ich mich in der Nacht neben dem schnaubenden Fettsack wieder, der immer wieder darüber klagte, dass es ziemlich ungemütlich sei in einem Rhododendron zu sitzen, dass er das Niesen kaum zurückhalten konnte. Als sein Rotzfaden so langsam in seinen Teebecher tropfte beschloss ich ihn nach Hause zu schicken, vielleicht taucht der Wilddieb auf, wenn er sieht, dass der Wachtmeister zu Hause ankommt und im Busch weniger gewackelt wird. Kurz nachdem meine Beine einschliefen, mein Arm einen merkwürdigen Krampf hatte und der Tee längst kalt war tat sich etwas auf dem Weg. Es raschelte, es hechelte, ein Mann ging mit seinem Hund spazieren, jener anscheinend gerne an Rhododendren pinkelt,  nicht grade wert es zu dokumentieren, aber meine Hose war nun nicht nur taunass….[Fortsetzung folgt]


Montagsausgabe wegen Pergamentmangel gekürzt

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Werte Leser/innen, der Krieg fordert alle Mittel, deswegen beschränken wir den Belegaer Boten auf die Freitagsausgabe und spenden die eingesparten Pergamentkosten dem freiwiligen Heilerdienst.

Gesucht werden händeringend Schreiber, Schreiberinnen, sowie Maler/innen 

(aller Server) für den Belegaer Boten.

Bei Interesse bitte bei Nush Rauhros melden.