Die Qual der Wahl

Bree- Nach der Protestsitzung am gestrigen Montag, den 09.07. gab Richter Rhouven Calyle bekannt, dass sich der Stadtrat zurückzieht, nachdem eine Reihe Zuhälter, Hehler und Halsabschneider das Podest im Rathaus einnahmen. Wie sich der neue Rat in Zukunft bilden wird  ist noch ungewiss, aufgestellt ist bisher nur Eleonthir Silberdorn (Beruf soweit bekannt Türsteher) sowie sich selbst aufgestellt Kimroth Grünfels (Beruf soweit bekannt Hehler, Schwarzbrenner und Oberhaupt einer Diebesgilde sowie Herausgeber des Hetzpergaments 4B, er selbst nennt sich gern der Pate von Bree). Jedoch kann sich jeder Bürger, unabhängig von seinem Stand nun bis Monatsende melden und zur Wahl stellen lassen. Von den angesprochenen sieben Plätzen die im Rat belegt werden sollen, um Abstimmungen eindeutig zu machen, bleiben nach der Milchmädchenrechnung der Revolte genau diese Posten zu besetzen:

1.Ein Richter (welcher jedoch nichts mit der Stadtwache zu tun haben darf und ihr auch nie beigetreten sein sollte, um mögliche Fragen der Loyalität zu unterbinden)
2.Ein Schatzmeister (welcher mit Steuerrecht, sowie Finanzwesen vertraut ist)
3. Ein Siegelwahrer (welcher als Notar tätig ist, und sich auf das Aufbewahren sensibler Dokumente versteht)
4. Ein Sprecher (welcher auch die Ratsbeschlüsse nach Außen tragen kann)

Ausschlaggebend für diesen Aufmarsch war nicht die politische Lage an sich sondern wohl die Rache an dem Richter selbst sowie an seiner Entscheidung in der Gerichtsverhandlung über eine gewisse Laceley Lancriss, jene zum Tode verurteilt wurde.

Merkwürdig nur, dass sich eben die pekierten, die noch Wochen vorher bei der Hinrichtung von Elmenor, jener lediglich ein paar Damen gern unter den Rock schaute, Freudentänze aufführten und bei einer Frau, welche mehrfach gewalttätig auffiel und eine Stadtwache in Zivil mit einem Messer angriff, heulten.

[Zitat] K.Grünfels: ‚Mir geht es darum, dass Leute, die ihr täglich Brot verdienen auch eine Chance haben, zu bestimmen wer über die Gesetzmäßigkeiten bestimmt.‘

[Zitat]C. fragt:  ‚Ha, und wer zählt die Stimmen aus? Einer eurer Hütchenspieler?‘

Fraglich ist vorallem wer der neue Richter der Stadt wird, wenn schon der Notar von einer Horde Zuhältern, Hehlern und Halsabschneidern gestellt wird, welche für ihre denunzierende eigene Zeitung bekannt ist.

[Zitat]Heiler A. sagt: ‚Herr Grünfels. Abgesehen davon das es mich absolut nicht interessiert, was ihr für Hintergründe habt, zumindest nicht in diesem Zusammenhang der hier gerade besprochen wird, da ja nun mehrfach betont wurde, es würde sich um eine gleichberechtigte und demokratische Wahl des _Volkes_ handeln… kann man doch festhalten, es geht hier um Rechte des Volkes. Die, darüber kann man sich ‚auch einig sein, derzeit beschnitten sind und in vielen Augen sogar völlig untergraben. Ich halte eine Wahl des Volkes für jederzeit sinnvoller als den Zustand wie er jetzt ist zu belassen. Kann es schlechter werden? Wohl kaum.‘

[Zitat]Kindsmörderin L. : ‚Da vorne stehen doch zwei Bürger Brees die versuchen einen Antrag zu stellen! Wurde Zeit dass sich das jemand wagt !‘

Schlussendlich stieg doch noch einer auf das Podest der zumindest als ansatzweise durchschnittlicher Bürger Brees zählt,[Zitat] E. Silberdorn ruft: ‚Bürger Brees und solche die sich als solche empfinden. Ist es nicht das was der jetzige Rat so begrüßt? Das jemand einen vorschlag macht und wir uns in sinnlosem Gezänck verlieren und das Ziel aus unserem Blickfeld weicht? Ich bitte euch vergesst für eine Weile eure Streiterein und widmet euch einer Sache dieser wichtigen Sache den Rat wieder so zu gestallten wie er sein sol‘

Dame M.: ‚Einen Rat durch einen anderen zu ersetzen, während Garstige im Osten an den Toren Brees kratzen, erscheint mir recht kurzweilig. Daher, legt Eure Differenzen bei, und sprecht mit dem Rat *deutet gen Rhouven* und nicht über ihn, denn nach den erlassenen Gesetzen, der letzen Tage würde ich mich wundern, wenn einer von Euch mit dem Schädel auf seinen Schultern diesen Raum wieder verließe.‘

Da raunt es aus der Menge von Dirnen, Zuhältern, Mördern und Halsabschneider eigens,[Zitat] M.:  ‚Mit Mördern diskutiert man nicht!‘

[Zitat]Dame M. weiter: ‚Letztlich wurden sie von amtlichen und handtierenden Rechtsvertretern getroffen, ob sie gut oder schlecht sein sollten… ist dabei unwichtig.‘

Die Frage ob Bree überhaupt einen Rat bräuchte  ist inzwischen völlig untergegangen.

[Zitat]Heiler A.:  ‚Und wenn morgen der Richter beschließt, alle Frauen in Rüstung sollen hingerichtet werden, ist das gut so, weil es ist ja ein Gesetzesvertreter…ob gut oder schlecht. Ts! *schüttelt den Kopf*‘

[Zitat]Ausbilder X.: ‚Ich denke nicht, dass der Stadtrat soetwas beschließt, auch wenn ihnen oftmalsDetails zur Urteilsfindung fehlt sind sie keine Schlächter. Menschen eben, da passieren Fehler.‘

[Zitat]Grünfels: ‚Herr Silberdorn hatte vernünftige und einleuchtende Worte gesprochen, da gibt es nichts hinzuzufügen. WIR bestimmen!  Es geht darum wer sich aufstelen lassen will. Wollt Ihr gegenkandidieren? Dann tut dies doch  ‚Gut, – Vorschlag.ich werde kandidieren als Sprecher.‘

[Zitat]Sembo: ‚Jeder der schweigt, stimmt zu.‘

(Die schier endlose Menge an Ignorelistenkandidaten des Herrn Grünfels, die versuchen ihn davon ab zu halten Damen als Dirnen zu betiteln und Minderjährigen Gutscheine für die Schwarze Perle an zu drehen würden sich ja melden finden wohl aber wenig Gehör, bis auf Dauergejammer darüber, dass er als Krimineller von aufrichtigen Herren und Wachen bedroht wird)

[Zitat]Bürger H.: ‚Eben habt ihr selbst *zum dem kleinen Mann* ihr selbst gesagt, wer schweigt, stimmt zu. Ich halte das für vorschnell. Ich schweige, weil ich noch grüble, ich stimme druch mein Schweigen keineswegs einer Entscheidung zu.‘

[Zitat]Grünfels: ‚Aus diesem Grunde, da Bree mehr und mehr gefährlich wird, und auch zum Wohle der Gemeinschaften, deren es ja doch viele gibt. Familien, Sippschaften, Handelshäuser und dergleichen, wurde mit dem gestrigen Tage wirksam eine Bewegung ins Leben Gerufen, welche sich „Breeland-Pakt“ nennt! …stehen und gemeinsam dafür zu sorgen, dass es ein sichererer Ort ist. Dies wird unabhängig des Rates geschehen und dient lediglich eienr … nennen wir es Partei‘

[Zitat] Bürger J.: ‚Wem kann man hier überhaupt noch trauen? Unter der Hand wird es doch wieder so gedreht damit der kleine Mann als Depp vom Breeland dasteht. Ob alter oder neuer Rat, eingefädelt ist das, ja das sag ich euch. reine Vetternwirtschaft. *einwerfend und nickt bekräftigend*‘

[Zitat]Bürger N.: ‚Eine Meuterei, angeführt von Kriminellen. Selbstredend lässt es sich der Krebs dann kontrollieren. *klatscht in die hände*

[Zitat]Frau des Paktes der ehemaligen Sippschaft des Herr Silberdorn,  E.: ‚Mir macht die Willkür des Stadtrates Angst, darum möchte ich, dass er abtritt. Mehr nicht. Alles andere sollen Leute entscheiden, die sich besser auskennen als ich.‘

[Zitat]Kind sagt: ‚„Meine Spielzeuge erwachen zum Leben! Ich sag’s Euch, wenn man sie lange genug anstarrt, bewegen sie sich.“

[Zitat]J. : ‚*einwerfend* Ich bin nur ein Bürger der hinterfragt *nickt gen N.* Ich sehe das nicht als freie Wahl an, sondern als ein Theater dessen SChauspieler schon längst feststehen und das Volk verdummt wird.‘

[Zitat]Sembo: ‚Diese Gemeinschaften, verpflichten sich zu gegenseitige Hilfe und Entgegekommen. Um Sicherheit und Stabilität zu garantieren.

Ah also ein Pakt aus einer Diebesgilde die aus Rache entstand um Leute  zum eigenen Anreiz der schwarzen Seele zu verfolgen und zu denunzieren(ooc und ic), einer Sippschaft die sich als Obdach sieht für jedermann, vorallem gerne für Heuchler und Mörder, die eine Gastwirtschaft betreiben, die Frage bleibt offen wer genau diese Dritte Gemeinschaft sein soll, die nun für ihr eigenes Bild von Ordnung in Bree sorgen möchte, nun wahrscheinlich die Schwarze Perle welche eigendlich nur eine Untergattung der erstaufgeführten ist und die anderen Hurenhäuser aus Bree verdrängte.

[Zitat]Grünfels: ‚Das nennt man Parteipolitik‘
[Zitat]Bürger N. : ‚Das nennt man Inzest.‘

[Zitat]Rhouven: ‚Und im Namen des jetzigen Rates verkünde ich, dass wir mit sofortiger Wirkung zurück treten. Möge es Bree mit einem neuen Rat besser ergehen. Wir hatten unser möglichstes getan. Leider hat das Volk, wie ihr es nennt, uns nie in Anspruch genommen und Anträge gestellt. Wir wären gerne darauf eingegangen. Doch ihr, die gerade so grosse Reden schwingen, sind jene, die keine Ahnung haben, was genau abgelaufen ist, welche Projekte liefen und was wir vor hatten. Ihr habt etwas gegen Gesetze? Dann hoffe ich, dass Bree mit dem, was ihr nun vor habt, nicht untergeht. Ich wünsche dem neuen Rat hiermit viel Glück für die Zukunft.‘

Da haben wir nun die Wahl eine Partei zu wählen die keine Gegenpartei hat. Ein Hoch auf die Frei Wahl. Wahl? Es folgten eine Reihe Vorschläge der bisher Aufgestellten über die Gesetze in Bree, bestehende und kleine Änderungen wie in einer Ratssitzung obgleich doch gar kein Rat bestand waren die Listen desse was sich die Revolte schon zurechtgelegt hatte lang.

[Zitat]N.: ‚Wählen durch Rufmord, Sabotage und Überrumplung. So übernimmt man Schiffe, keine Politik.‘

[Zitat]Händler Au.: ‚Und ihr meint wirklich, diese wahl verfüge über irgendeinen Ansatz der Legitimation verfügen würde? *Noch einmal blickt er sich sichbar um* Das ist lächerlich…‘

[Zitat]Bürger Jh.: ‚Allerdings ist das Lächerlich. Sag ich auch schon die ganze Zeit. Anträge jetzt zu stellen ohne einen gewählten Rat. Bündnisse bekanntgeben mit dem Hintergund wer aufgestellt werden soll zur Wahl? Alles erschlichen und erkauft. Pahh!‘

[Zitat] Händler Au: ‚Und wer wird diese Wahl überwachen? Wo ich den Punkt der Legitimität schon einmal angesprochen habe…‘

[Zitat]Bürger Jh.: ‚Pahh und der wird natürlich von dem Bündnis gestellt, hab ich recht?‘
[Zitat]Grünfels: ‚Der Rücktritt des Stadtrates hat uns kalt erwischt, das gebe ich zu, besonders weil er mit sofortiger Wirkung geschah. Jetzt müssen wir Leute für die Wahl aussuchen, und ich stimme Euch zu, es muss legitimiert werden‘
[Zitat]Aard: ‚Au ja ich melde mich als unprateiischer Notar chef!‘
[Zitat]Grünfels: ‚Aard, kannst du überhaupt lesen?‘
[Zitat]Aard: ‚zumindest die getränkeliste im Schluchtenflechter. gut die ist gemalt, aber ich kann sie lesen‘

Gegenmeinungen sind in der Debatte leider wie immer ignoriert worden. In Anbetracht der Tatsache, dass die gesamte Debatte nur darum ging einen einizigen gewählten Stuhl dem Rat zu zu fügen haben wir nun eine Weile leider keinen Rat in der Stadt, auf eine vernünftige Neubildung kann man nur hoffen.  Der Ball auf den der BelegaerBote vor ein paar Wochen in einem zugegeben sehr reißerischen und leider von vielen unverstandenen Artikel aufmerksam machte hat den Rat nun zurückgetroffen. Wer über andere Bestimmt muss vorsichtig sein, Gegenstimmen hinnehmen und Revolten erwarten. Die Hoffnung, dass durch den Artikel mehr Bürger an den Verhandlungen teilnehmen denen nicht nur ihre eigene kleine Welt wichtig ist sondern die Allgemeinheit, scheint leider nicht gelungen zu sein, bis auf ein paar wenige Freidenker, die den Raum bevölkerten unabhängig davon welche Meinung sie vertraten(welche nicht dem 2.,3… account von ein und dem selben Spieler entstammten, um sich selbst zu beweihräuchern, so die Vermutung einiger Bürger ). Wir danken dem Rat für ihre bisherigen guten Dienste und ihr Engagement. Fehlerhaftes passiert sicher in jedem Rat, auch Ratsleute sind nur Menschen, doch gegen eine Meute des selbsternannten Untergrundes von Bree ist wohl jeder des kämpfens zu müde geworden.

Das Protokoll (Chatprotokoll) in vollem Umfang ist wie immer beim Belegaer Boten jedem Zugänglich sobald jemand Brieflich darum bittet es einsehen zu dürfen. Zitiert wird nur direkt aus dem Protokoll, nur Leute die sich der Öffentlichkeit stellen wie Räte, Richter, Protestanten werdenmit vollem Namen genannt. Der offizielle Aushang des Stadtrates zu seinem Rücktritt hängt im Rathaus am schwarzen Brett (http://breewache.enjin.com/forum/m/7581359/viewthread/7761898-rcktritt-des-stadtrates/page/1):

Der Stadtrat ist offiziell zurück getreten und macht den Wünschen des Volkes Platz. Auch Rhouven Carlyle ist als Richter zurück getreten.

Die Stadtwache steht hiermit unter der Verantwortung von Hauptmann Dariam Kemp. Da es kein Gericht gibt, werden die Strafen nicht vor einem solchen verhandelt werden können. Die Stadtwache ist hiermit bemächtigt, die Strafen selbst zu bennen. Darunter fallen keine Todesstrafen.

Die Stadtbüttel unterstehen dem momentan höchsten Rang.

Der abtretende Stadtrat hofft, dass die Wache bei einer Neuwahl eines Rates berücksichtig und nicht aufgelöst wird. Es wäre wünschenswert, wenn man sich mit dem Hauptmann in Verbindung setzt, sobald der neue Stadtrat gewählt wurde.

Wir wünschen Bree und dessen Einwohner alles Gute.

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