Der Kupferlingroman *CharmingRose* Kapitel 99 und Nachwort

Kapitel 99

Als Gerhard Elaine bereits in seinem Arm hielt wachte der Drachen nun endlich auf. Er bemerkte ziemlich schnell dass ihm seine Beute abspenstig gemacht werden sollte und war auf Grund dessen nicht sonderlich amüsiert. Nun vielleicht auch, weil er grade noch in den schönsten Träumen schwelgte doch ist bisher wenig über die Traumdeutung von Lindwürmer geschrieben worden. Im Wesentlichen ist es auch nicht sonderlich wichtig, weshalb er erzürnte, sicher ist jedoch, dass er es war und dies bekam John zu spüren. Der Drache, welcher sich selbst Draggi-Och nannte, spie eine feurige Lohe gen John. Dieser legte sich jedoch geistesgegenwärtig flach auf den Boden denn eine Deckung fand er mal so eben nicht auf die Schnelle. Der  heiße Odem striff ihm über den Rücken, wobei sein Hemd Feuer fing. Wild wälzte er sich auf dem steinernen Untergrund um die Flammen zu löschen. Ruß und Schmutz bedeckten mittlerweile seinen ganzen Körper und der Schweiß ließ seinen Oberkörper unter dem zerfetzten Hemd ölig hindurch schimmern. Schwer atmend erhob sich John und stütze sich auf den Griff seines Schwertes, furchtlos blickte er den Drachen in die Augen und sprach entschlossen: „Heute ist nicht der Tag an dem ich sterben werde“. Ein bis ins Mark erschütternder  Kampfschrei  stieß aus Johns trockener Kehle als er auf das Ungetüm zu stürmte. Draggi-Och war nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen. Einen Feuerstoß nach dem anderen hauchte er John entgegen, doch der mutige Held wich allem aus was ihm entgegengeworfen wurde. Er tanzte regelrecht durch die Flammen bis er endlich sein Ziel erreichte. Kurz vor dem Lindwurm schmiss sich John auf den Boden und schlitterte unter den Laib des Drachen und reckte dabei sein Schwert nach oben. Die Klinge verfehlte Ihre Wirkung nicht. Ein langer Schnitt zierte nun den Bauch des überraschten Drachen. John, der noch immer unter den Drachen lag holte tief Luft. Die Zeit schien einen Bruchteil eines Augenblickes stehen geblieben zu sein. Erst als die lange Schnittwunde begann auseinanderzuklaffen und der Drache seine Gedärme über John schüttelte und danach kraftlos zusammensackte und den armen Kerl unter sich begrub, wurde die Stille zerrissen. Während sich Gerhard ängstlich zusammenkauerte löste sich Elaine von ihm, um John zur Hilfe zu eilen. Jener wühlte sich gerade aus den Innereien saß am Boden, bis Elaine auf ein paar Knochen ausrutschte und ihm entgegen schlitterte. Mit letzter Kraft versuchte er sie zu fangen, als sie ihm mit gespreizten Beinen entgegen schoss und erst Halt fand, als sie in seinem Schoß landete. Voller Wucht stieß er in sie, welches den Drachen, der noch nicht ganz tot war und  bereits hinter ihnen stand von ihr ablassen ließ, um sich mit leicht enttäuschtem Blick um zu sehen. Während sich Elaines Blut mit dem von John vermischte, wurde Gerhard bereits gegriffen und verspeist. Laut schrie Elaine auf, voller Erregung, denn was hinter ihr Geschah, konnte sie nicht wahrnehmen, doch immerhin war es das Letzte was Gerhard von seiner Verlobten hörte, zumindest meinte er, dass es ein Schrei voller Erschrecken und Mitgefühl gewesen sein müsse. Missmutig spuckte der Drache die knochigen Überreste von Gerhard auf den Haufen für Ersatzjungfern und zog sich beleidigt zurück. John hingegen, trug breit grinsend seine Liebste hinaus.

Nachwort, nachdem sie ewig lebten

Mittelerde- Nachdem die Hochzeitstorte auf Elaines Hüften schlug und einige Wochen bereits ins Land gezogen waren, war aus ominösen Gründen einer der Beiden verschwunden, was wiederum eigentlich nicht einmal unbedingt verwunderlich ist, so in Mittelerde an sich, sowie auch, dass der oder die Zurückgebliebene nach ein paar Tagen des Jammerns an öffentlichen Orten bereits an der nächsten Person der Begierde hing mit dem es sicherlich wieder eine ganz besondere und mit Sicherheit für ewig bleibende Liebesgeschichte geben würde, es sei denn man investiert einfach in die Mondsteinmaske oder andere Perlen, um nach dem Liebesabenteuer seine Ruhe zu genießen.

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