Der Kupferlingroman *CharmingRose* Kapitel 85 bis 98

Kapitel 85

Umso näher sie der Höhle kamen, desto ruhiger wurde es um sie. Kein Vogel zwitscherte, ein Hauch schwefeligen Geruchs lag in der Luft, kein Grashalm drückte sich mehr, durch den steinigen Boden.

Am Eingang der Höhle angekommen, zitterte Gerhard bereits wie Espenlaub, obgleich Hitze hinaus drang, die die Luft so schwer machte als könne man sie mit einer Klinge in Blöcke schneiden und müsse sie zunächst herausschieben, bevor man überhaupt weit genug in die Höhle hinein dringen könne. Doch John ließ sie nicht aufhalten, seine Hände tasteten sich an der rußigen Wand entlang, sein Schwert, vorneweg, seinen Kameraden im Schlepptau, fest entschlossen, Elaine zu finden und vor dem Biest zu retten, welches wohl hier zu hausen vermochte.

Als der Weg hinauf führte rutschte er mehrmals auf verbrannten Knochen aus, die den Weg zierten, bis er oben angekommen etwas thronen sah. [Drachenbeschreibung siehe Anhang zu Kapitel 74 bis 83, allerdings sollte man sich nun nicht wundern, dass die Wahrnehmung männlicher Ritter, gerne etwas übertrieben ausgeschmückt sein könnte]

John betrachtete es sehr genau, nicht nur weil er eigentlich Elaine suchte, sondern auch, um fest stellen zu können, wo der Drache, der vor ihm lag und an seinem linken Flügel nuckelte, verwundbar sei. „Hochgradig gefährlich und im Prinzip unverwundbar, eines der mit Sicherheit größten Geschöpfe seiner Art und definitiv tödlich“, flüsterte er Gerhard zu, der noch immer Probleme hatte sich auf seinen Beinen zu halten. Zudem war der Anblick des Drachens und den um ihn drapierten Knochenhaufen nicht grade förderlich, um sich langsam wieder zu fangen. Auf einem Schrank, in der hintersten Ecke des Hortes saß Elaine, ihre Beine zappelten, doch sie schien sich nicht zu trauen herunter zu springen. „Ich werde gegen den Drachen kämpfen, während du Elaine hinunter hilfst“ befahl  John seinem Begleiter und schon schritt er todesmutig auf das Ungeheuer zu.

Kapitel 86 bis 98

Es folgte ein blutiger und schweißtreibender Kampf von Gerhard gegen den Schrank, welcher auf die Distanz doch niedriger erschien, als er wirklich war. Bis er genug Unrat auftreiben konnte, welchen er davor aufstapelte, um Elaine endlich hinunter zu holen, tänzelte John noch immer um den Drachen, welcher nicht aufwachen wollte, um sich endlich zu stellen. [Fortsetzung folgt]

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