Musikverbot – Behörden trampeln auf dem Silmarillion herum

Mittelerde– Noch immer zieht das Musikverbot seine Kreise. Die Behörden lassen bisher noch immer nur Flötenspiel in Bree zu, was zwar zahlreiche Ratten verjagt, aber die Stimmung gewaltig trübt. Bis auf ein paar Bürger, denen dies nicht wichtig ist, ziehen immer mehr Musikbegeisterte vor die Stadt, um dort zu demonstrieren, musizieren und sich aus zu tauschen. Sämtliche Briefe an die Behörden mit der Bitte sich schnellstmöglich dieses Problems an zu nehmen scheinen im Altpergament zu landen. Momentan munkelt man, es läge an der Finanzierung. Der Krieg schröpft die Kassen, Waffen, Rüstungen und Glücksbringer überschwemmen den Markt, sämtliche Rohstoffe wandern in die Lager der Krieger. Selbstverständlich müssen wir diesen Kampf der freien Völker gewinnen, das Böse abwenden, doch wo bleibt das Lebewesen an sich? Ist es nicht immer die Lebensfreude gewesen, die uns stärkt, uns die unschönen Bilder der Schlachten aus dem Kopf nimmt, nicht nur das Bier, der Tabak sondern die Seele frei zu tanzen? Ist es nicht die Lyrik, die Kunst in Klang und Wort die diese Welt so besonders machte, im Gegensatz zu den plumpen Orks die sie unterjochen wollen?

Deswegen steht Mittelerde (EU und Amerikanische Server) auf und demonstriert!

Gebt uns das Grundelement wieder aus dem unsere Welt laut dem Silmarillion überhaupt entstanden ist: MUSIK!

Die Schöpfungsgeschichte von Tolkiens Welt wird vor allem in „Ainulindale“, aber auch in „Valaquenta“ erzählt.

Die Welt (Arda) wird durch Musik erschaffen: Zu drei Themen, die ihnen der Schöpfergott Eru Ilúvatar gegeben hat, improvisieren die Ainur, engelsgleiche Wesen, die vor allem anderen von Ilúvatar erschaffen worden waren. Obwohl ein sehr begabter Ainu, Melkor, die Musik immer wieder durch seine Misstöne stört, werden diese schließlich Teil eines prächtigen Ganzen, und Ilúvatar belehrt ihn und die anderen Ainur, keiner von ihnen könne etwas tun, das nicht die Vollkommenheit seiner Werke steigere. Er zeigt ihnen die Welt, die aus ihrer Musik erwachsen ist, als Vorgesicht, gibt ihr mit dem Schöpfungswort „Ea“ („Es sei!“) eigenes Leben und erlaubt denjenigen Ainur, die es auf sich nehmen, in der Welt bis zu deren Ende verstrickt zu sein, in die Welt hinabzusteigen und dort das, was sie gesungen und in einem Vorgesicht gesehen haben, nun auch in der Realität zu erschaffen. Die höchstrangigsten unter diesen, vierzehn an der Zahl, werden Valar genannt, die nächste Rangstufe dient ihnen zumeist und nennt sich Maiar. Sie alle sollen die Welt für die Ankunft der „Kinder Ilúvatars“ vorbereiten, der unsterblichen Elben, die durch ihren Tod nur an einen anderen Ort der Welt, das Totenreich des Vala Mandos, versetzt werden, und der Menschen, denen Ilúvatar die schwer verständliche Gabe verleiht, durch den Tod die Welt verlassen zu dürfen. Am Ende der Zeiten, so wird angedeutet, werden alle Kinder Ilúvatars mit den Ainur zusammen die Zweite Große Musik Erus erklingen lassen.

Unter den Valar (wenn er auch wegen seiner Schandtaten später nicht mehr zu ihnen gezählt wird) ist auch Melkor, der die Arbeit der übrigen stört. [Quelle: wikipedia.org ]

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: