Der Kupferling-Roman

*CharmingRose*

Kapitel 1-41

Das übliche Balzverhalten in Mittelerde. Mann sieht Frau, Frau sieht Mann. Oh! Oi! Ui!

Kapitel 42

Es war ein lauer Sommerabend als sich Elane Rose durch die Gassen der Stadt schlich, beidseitig türmten sich die grauen Mauern der Wohnhäuser auf. Zwischendurch immer wieder halb zerfallene Ruinen längst vergangener Tage, einzelne Ornamente zeugten noch immer vom einstigen Stolz der Erbauer, heute wurden sie Großteils nur noch von Ratten bewohnt. Es waren perfekte Schlupflöcher des Randes der Gesellschaft und allen welche darunter leben. Schneller wurden ihre Schritte, denn die Nacht hatte inzwischen den Kampf  gegen die Abenddämmerung gewonnen und dort wo zuvor nur noch der rotgoldene Schimmer der untergehenden Sonne zu sehen war existierte nur noch die  allumfassende  Schwärze einer mondlosen Nacht.  Sie versuchte soweit sie konnte dem Licht der  wenigen noch intakten Laternen zu entgehen bis sie in einem Hauseingang verschwand. Leise raschelte der Tüll ihres Kleides auf den Stufen, die sie hinaufstieg. Die Letze übersprang sie  geschickt als sich bereits eine Tür öffnete. Durch den Spalt war das warme Licht einiger Kerzen zu erkennen. Ein muskulöser Arm fasste nach ihr, zog sie hinein, kurz darauf schloss sich das Holz mit einem leisen knarzen. Elaine leiste keinen Widerstand als sie sich von seiner wilden Kraft und Willensstärke überwältigen ließ,  ihren zarten Körper an seinen  gepresst fühlte und seine harten, fordernden Lippen ihren Mund verschlossen. Einen Moment lang gab sie sich ihm ihn einem leidenschaftlichem Kuss hin, bevor sie ihn von sich stieß, um ihr Kleid zu richten. Während eine Haarsträhne aus ihrer Stirn strich, sah sie in sein enttäuschtes Gesicht. Leise flüsterte sie ihm zu, dass sie es keinesfalls überstürzen sollten.

John Charming ließ sich auf der seidenen Chaiselonge nieder, sah ihr zu, wie sie ihren Körper vor ihm wiegte und nickte leicht. Er hätte sie niemals hier her locken sollen, weit fort von ihren Herrenhäusern, doch wie sollte er ihr nahe sein, bevor er den Zuspruch gewonnen habe sie zu ehelichen. Dem Vermieter hatte er vorgespielt ein brotloser Künstler zu sein, der sich nicht mehr als die kleine Kammer leisten könne. Um seine Lüge zu untermalen hatte er auf dem alten Schreibtisch einen Stapel unbezahlter Rechnungen und eine Flasche billigen Wein drapiert. Es war nicht gerade gemütlich, doch zumindest waren sie hier weit fort von neugierigen Blicken. Elaine stellte sich vor ihn, sanft glitten seine Hände in ihre, bevor er sie auf seinen Schoß zog. Ihre blonden Locken umspielten ihr Gesicht, als er in ihren haselnussbraunen Augen versank und ihr seine Liebe schwor. „Liebster, ich bin sicher nicht prüde“, hauchte sie ihm zu, „im Gegenteil, ich brenne vor Verlangen, doch unsere erste Nacht sollte etwas Besonderes sein.“ John wusste was sie mit „besonders“ meinte. So ist in einer konservativen Welt eben das Abwarten auf die Hochzeitsnacht nicht unüblich, auch wenn sich seine Gier kaum mehr zügeln ließ… [FORTSETZUNG FOLGT]

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